Füdlibürger

hintern-in-busch

Ich bedanke mich beim Beobachter Natur für das aktuelle Fokus-Thema „Der Körper der Schweiz“, Ausgabe vom Mai 2013.

Dank diesem Artikel weiss ich nun, dass man gewisse Schweizer ganz legitim Füdlebürger nennen darf. Denn das Dorf „Füdle“ gibt es tatsächlich. Und wenn ich das nächste Mal jemandem frage, ob er ein „Schnäbeli“ sei, ist dies keine Beleidigung, sondern vielmehr die Vermutung, dass er aus dem Kanton Uri stamme. Viel Spass machen mir auch die Walliser: Dort kann man nämlich selber entscheiden, ob man ein „Chline Arsch“ oder Grosse Arsch“ sein will, je nach Postleitzahl. Es wäre interessant zu wissen, wie sich die Bürger dieser Gemeinde nennen. Das Selbe gilt auch für die “Arschwalder” (?) aus St. Gallen und die “Rotzlöcher” (?) in Nidwalden.

Ob früher in “Frauental” (ZG), “Frauenwald” (SG) und “Frauenholz” (SO) nur Amazonen gewohnt haben, geht aus dem Artikel nicht hervor. Und ob die Gemeinden “Schnauz” und “Lippen” (beide im Kanton Zürich) Nachbarsdörfer sind, leider auch nicht. Wie “Armbrüchli” und “Schweissbrune” im Thurgau zu ihren Namen gekommen sind, will ich jedenfalls lieber nicht wissen.

Aber ich habe mir fest vorgenommen, demnächst zu einem der drei “Hirni” zu wandern. Vielleicht hilfts ja.

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