Ferienbomber – 12.09.2006

Die abenteuerlichen Reisen ans Ende der Welt wurden dieses Jahr ausnahmsweise durch profane Badeferien in Griechenland eingetauscht. Einfach wieder einmal eine Woche nix, aber wirklich gar nix, tun. Ohne Rucksack, sondern so richtig mit Koffer in die Ferien fahren. Keine Erwartungen ausser Sonne, Strand und eventuellen Ferienflirt. Klingt eigentlich ganz gut, doch keimen beim Liebhaber von Individualreisen bereits kurz nach der Buchung Vorbehalte gegenüber dem Pauschalurlaub auf. Es graut einem vor Leuten im Trainer und Bauchtasche am Flughafen. Vom obligaten Klatschen bei der Landung ganz zu Schweigen. Da hilft nur möglichst neutrale Adressetiketten montieren (wer will schon in ein Gespräch über die Vorzüge anderer Reisebüros verwickelt werden), Baseballcap tief in die Stirn ziehen und möglichst spät einchecken. Da die Gepäckfächer sowieso mit Plunder überquellen, gilt beim Handgepäck „less is  more“. Im Notfall hat man schliesslich immer noch seine Mastercard. Gegen schreiende Kinder hat Gott (aka Steve Jobs) den iPod erfunden. Und eine Bloody Mary macht alles viel erträglicher. Okay, vielleicht braucht es beim Gedanken ans Hotel-Resort auch zwei oder drei…

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