Final Destination – 26.09.2006

Manche Leute sind eben ungeschickt: Im Frühling war ich in der Bretagne. Die Region der Austern, Hummer und anderen Köstlichkeiten aus dem Meer. Ebenfalls typisch, die Gezeitenunterschiede, welche mehrere Meter ausmachen können. Und dazu führten, dass ich auf einem grünvermoosten Bootsanlegesteg beim Aussteigen des Wassertaxis der Länge nach vor allen Passagieren hinknallte. Dass sich niemand die Mühe machte, mir aufzuhelfen, schreibe ich dem Umstand zu, dass ich der Anmerkung des Matrosen „Attention, c’est glissant!“ deutlich Nachdruck verliehen hatte und alle mit sich selber beschäftigt waren (Egoisten!). Immer noch besser wie meine liebe Freundin, welche hinter mir lauthals zu lachen anfing. Den Seetang aus den Hosen klopfend und das letzte bisschen Würde bewahrend, meinte ich darauf nur trocken „Weisst Du, wenigstens verletze ich mich nie gravierend, wenn mir so etwas passiert.“ (Was ehrlich gesagt leider ziemlich oft der Fall ist.) Und wer sich über den Titel der Geschichte wundert, hier die ganze bittere Wahrheit: einen Tag nach meiner Heimkehr stolperte ich drei Schritte vor meiner Haustüre (nüchtern) über meine sneakerbesohlten Füsse und riss mir zwei Bänder. Pah!

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