Geschlechterk(r)ampf – 29.08.2006

Da gibt es eine Sache die ich nicht verstehe. Ständig lamentieren Personen beider Geschlechter darüber, dass es so schwierig ist, in Zürich Leute kennen zu lernen. Auch in meinem Bekanntenkreis sind die Singles mit ca. 80% stark in der Überzahl. Das Potential wäre also riesig, nur scheinen sich die Richtigen nie zu finden. Woran liegt das bloss? Bei den Leuten die ich kenne, handelt es sich um normale interessante Leute ohne Allüren, die ich sofort und vorbehaltlos (okay, fast…) an einen geeigneten Partner weiterempfehlen würde. Nur fehlt mir wohl das Talent zur Kuppelei. Aber eigentlich sollte es doch auch ohne fremde Hilfe klappen, oder? Von Männern hört man viel, dass Frauen den Augenkontakt scheuen und den Blick oft beschämt senken, wenn ein Mann ihre Aufmerksamkeit erlangen will. Hm, tönt eher nach abendländischen Gepflogenheiten, denn weltoffenen Zürich. Die Damen wiederum meinen, dass Männer Mühe mit selbstbewussten und unabhängigen Frauen haben. Vor kurzem war ich auf dem Land, da läuft es einiges unverkrampfter. Auf die entwaffnende Frage „Was? Du hast keinen Freund? Das gibt es ja nicht! Wieso?“ versuchte ich etwas ratlos eine Antwort zu finden. Und aus Mangel an nachvollziehbaren Argumenten lief es dann zugegebener Weise auf „Äh, in Zürich ist es eben schwierig.“ hinaus… Worauf mir aber spontan ein Bier spendiert und ich zwei netten Herren vorgestellt wurde.

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