HEV – 12.07.2006

Wohnen in Zürich macht solange Spass, bis man sich mit meiner Hausverwaltung herumschlagen muss. Die haben da zwei Herren, welche sich um meine Belange kümmern (sollten). Als letztes Jahr meine Heizung ausfiel, dauerte es aber geschlagene acht Monate, bis etwas geschah. Okay, dazwischen lag der Sommer aber ich fror trotzdem im März und im Oktober. Es dauerte dutzende von Mails (keiner von beiden ist offensichtlich im Stande ein Telefon zu bedienen) und einen eingeschriebenen Brief, bis mich ein Heizungsmonteur im Geschäft anrief und meinte, er stehe jetzt also vor meinem Haus. Unangekündigt, selbstverständlich. Umgehend eilte ich nach Hause (Frieren ist was Schreckliches). Und da stand er, mein Anzug und Krawatte tragender, einarmiger Monteur… Hätte genau so gut aus einem Robert Rodriguez Film stammen können. Flink reparierte er alles und fluchte dabei inbrünstig und ausgiebig über miese Hausverwaltungen, welche Heizungen nicht regelmässig warten lassen. Deshalb sei Euch eins gesagt, liebe Sachbearbeiter des HEV: Ich bin mir fast sicher, dass mein neuer Freund einen Gitarrenkoffer bei sich zu Hause stehen hat. Solltet Ihr mich also wieder einmal ignorieren, schick ich postwendend „El Mariachi“ vorbei.

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