Oben ohne – 10.10.2006

Jetzt, wo die nassen Tage wieder Einzug halten, wird mir einmal mehr bewusst, was auf meiner Top 3-Liste der meistgehassten Dinge steht: Regenschirme. Ich kann Schirme nicht ausstehen. Sie sind traditionsgemäss nass und werden in den ÖV’s aus Prinzip immer an mir abgestrichen. Kein Wunder, ziehe ich es vor, mit Cap oder Kapuze durch den Regen zu spazieren, anstatt ein nasses stinkendes Bündel herum zu tragen. Welches in 90% der Fälle sowieso irgendwo vergessen geht. Nicht einmal nasse Haare machen mir was aus (bis auf die Cocker-Spaniel-Frisur vielleicht, die ich dadurch erhalte). Dies alles schützt mich dennoch nicht vor fiesen Attacken beschirmter Menschen. Schon einige Male musste ich um mein Augenlicht bangen. Bei Regen tendieren Menschen zu unkontrollierten und rücksichtslosen Bewegungen, was die kleinen Schirmenden in fiese Pfeilspitzen verwandeln. Gefährlich. Es versteht sich auch wie von selbst, dass ich immer die Bächlein mit dem ablaufenden Wasser abbekomme. Also Gründe genug, Schirme zu hassen. Denn, wie kann etwas Nützliches nur so unpraktisch sein? Und achja, was die anderen beiden Dinge auf meiner Top 3 betrifft: Sollte mir jemals ein Mariah Carey trällernder Clown mit Schirm begegnen, dann Gnade ihm Gott.

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