Serienjunkie – 19.09.2006

 Eigentlich versuche ich es zu vermeiden, Leute in meinem Umfeld zu „kolumnisieren“. Es sei mir dieses eine Mal verziehen: Ja, genau DICH meine ich. Musst gar nicht so beschämt über die Schulter blicken. Da steht niemand. Ich versteh ja deine Sucht. Es ist unfair, dass all diese vielen verlockende Serien wieder laufen. Und ich spreche hier nicht von diesen billigen deutschen Generikas sondern von der fesselnden amerikanischen Ware, die uns alle in ihren Bann zieht. Jetzt wo die Tage wieder kürzer werden, steigt unsere Abhängigkeit proportional zur Anzahl Regenstunden. In den Sommermonaten konnten wir uns knapp mit DVDs alter Staffeln und der ganzjährigen Einstiegsdroge „CSI“ über Wasser halten, jetzt ist aber definitiv Zeit für neuen Stoff. Reines „24“ braucht das Land für den ultimativen Kick. Wir lechzen danach, in den dichten Nebeln von „Lost“ abzudriften und freuen uns auf die euphorische Wirkung von „Desperate Housewives“. Zum Chillen gibts zwischendurch ein paar Folgen erstklassiges „Grey’s Anatomy“, denn selten war eine Vasektomie so entspannend. Und ein Dosis „Dr. House“ hilft letzten Endes, wieder auf den Boden zurück zu kommen. Peace.

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